Moin, ich bin Susann!

Ich begleite Dich nach Deinem Burnout  als systemischer Gesundheits-Coach und Mentorin, beruflich wieder erfolgreich zu sein, ohne erneut auszubrennen. 

Akzeptiere ich, dass jede Krise eine Chance ist, dann nehme ich ihr ein großes Stück Macht über mich.

Nina Ruge

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

Marie von Ebner-Eschenbach

Wer ich bin

Kurz und bündig

Als Hamburgerin bin ich Nordlicht durch und durch. Ich nenne die Dinge gerne beim Namen und bringe Themen auf den Punkt. Humorvoll begegne ich sämtlichen Schieflagen des Lebens, denn mein Glas ist immer mindestens halb voll. Dabei stehe ich für pragmatische Lösungen.

Meine eigene Burnout-Geschichte hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin und ich empfinde tiefe Dankbarkeit, dass ich aus dieser Krise gestärkt hervorgegangen bin.

Heute gehe ich gerne neue Wege und bin mutiger und experimentierfreudiger geworden. Getreu dem Motto: „Einfach mal machen, könnte ja gut werden!“

Was ich mitbringe

Systemisch-integrativer Gesundheitscoach (SIGC®)

Trainerin für Yoga Nidra
Expertin für Stressmanagement
Burnout-Expertin
Führungskraft mit langjähriger Führungserfahrung
Diplom-Wirtschaftsjuristin (Personalmanagement)

Gib niemals auf, für das zu kämpfen, was du tun willst. Mit etwas, wo Leidenschaft und Inspiration ist, kann man nicht falsch liegen.

Ella Fitzgerald

Meine Geschichte

Höher, schneller, weiter…

… so ging ich durch mein Berufsleben, als ob es kein Morgen gibt. Immer verfügbar, stets parat, unzählige Überstunden. Ich war streng mit mir selbst und hatte diesen hohen Anspruch auch an mein Umfeld. Ich führte ein Leben auf der Überholspur und ich liebte es, die Welle zu surfen und im Flow zu sein…

Karriere ist etwas Herrliches, aber man kann sich nicht in einer kalten Nacht an ihr wärmen.

Marilyn Monroe

Go with the flow – Zeitenwandel

2020 kam unangekündigt COVID-19. Das Sozialleben wurde auf Knopfdruck stark zurückgefahren, damalige Selbstverständlichkeiten wurden unmöglich. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben waren im Home-Office plötzlich verschwommen. Es gab für mich schlichtweg keinen Grund, nicht noch mehr zu arbeiten. Und das tat ich! Zu spät erkannte ich, dass das zu Lasten meiner Gesundheit ging. Ich ignorierte die ständigen Rückenschmerzen, wollte unter den Corona-veränderten Bedingungen einfach wie gewohnt funktionieren. Das ging doch schließlich nicht, dass mein Körper schlapp machte. Ich ging wirklich hart ins Gericht mit mir selbst, bis mir der Stecker gezogen wurde. Zappenduster. Wie konnte das sein? Jetzt ging nichts mehr – „Game-Over“.

Game-Over

Keinen einzelnen Tag krank war ich in den letzten zwei Jahren, keinen einzigen. Doch plötzlich gab es ein körperliches Signal, dass ich nicht mehr ignorieren konnte. Mein Rücken zwang mich in die Knie und ich musste zum Arzt. Gebeugt wie eine alte Frau ging ich nun durchs Leben und verwünschte meinen Körper, der einfach nicht mehr wollte. Wie eine Versagerin fühlte ich mich, die das Tempo einfach nicht mehr halten konnte. Versagt auf ganzer Linie. Gerade war ich 40 geworden und scherzte noch über das Thema Midlife-Crisis. War sie jetzt etwa da? Nein, Galgenhumor half da auch gerade nicht weiter. Ich suchte Hilfe, aber ich fand sie nicht. Nie hatte ich meine Krankenkasse in Anspruch nehmen müssen. Jetzt, wo ich Hilfe dringend benötigte, wurde ich von A nach B über C geschickt, was für ein bürokratischer Dschungel, aus dem es in dem Moment keinen Ausweg gab. Ich war fremdbestimmt und ferngesteuert. Es war wirklich zum Heulen und genau das tat ich dann auch – ich heulte.

Burnout gibt es, weil wir Ruhe zu einer Belohnung und nicht zu einem Recht gemacht haben.

Juliet C. Obodo

Erfahrungen, die mir niemand nimmt

Auf so einen einschneidenden Moment im Leben bereitet Dich niemand vor. Erst nach und nach verstand ich überhaupt, was da gerade los war. Immer wieder dachte ich „sowas passiert Anderen, aber doch bitte nicht mir“. Da hatte ich die Rechnung gehörig ohne den Wirt gemacht. Ich war absolut nicht damit einverstanden, dass mein Rücken mich im Stich ließ, schwächelte, einfach nicht mehr mitmachte. Alle Gefühle von Scham bis Wut beschlichen mich und gaben sich mit Versagensängsten die Klinke in die Hand. Ich war völlig im Ausnahmezustand und ich war vor allem eins – zutiefst erschöpft. Erschöpft von dem Ritt durch meine Arbeit, erschöpft von COVID-19, erschöpft von der Welt. Es dauerte Monate bis ich mir solche Gedanken erlauben und mir das eingestehen konnte. Mein Leben war eine unsanfte Vollbremsung und irgendetwas zu fühlen oder zu reflektieren war zu diesem Zeitpunkt gar nicht möglich. Gute Ratschläge aus dem Umfeld drangen gar nicht zu mir durch. Ich war im Niemandsland und jeder Handgriff war zu viel.

Game-Changer

Vom dänischen Philosophen Søren Kierkegaard stammt: "Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muss man es aber vorwärts.„ Und wie Recht er hat. Während ich so in meinem Hamsterrad Marathon lief, kam mir gar nicht in den Sinn, dass da irgendwas falsch laufen könnte. Ich versuchte dem Job gerecht zu werden, nein, ich versuchte MEINEN Anforderungen an diesen Job gerecht zu werden. Während ich so rotierte, verschwendete ich keinen Gedanken daran, dass ein Körper auch Erholung braucht. Ganz im Gegenteil. Ich versuchte viel Arbeit mit viel Freizeit(-aktivität) zu kompensieren. Wenn man allerdings eine Rakete von beiden Seiten anzündet, dann fliegt sie unkontrolliert in die Luft – ein gefährliches Szenario. Ich war nicht in der Lage, mich am eigenen Schopf aus dieser Misere wieder herauszuziehen. Das erste Mal in meinem Leben konnte ich mir nicht selbst helfen. Was mir half war, sehr viel Geduld mit mir selbst, die ich allerdings auch erst lernen musste. Viele Interventionen wie Coaching, Achtsamkeitstraining und Meditation halfen mir schlussendlich, mich immer besser selbst zu verstehen und zu verarbeiten, was da passiert war. Mein Game-Changer war das Bild eines Druckabfalls in der Kabine eines Flugzeugs. Dort wird man sogar aufgefordert, zuerst sich und erst dann anderen zu helfen.

Gehe mit dir selbst keine Kompromisse ein. Du bist alles, was du hast.

Janis Joplin

Where Focus goes, Energy flows

Nachdem ich also erkannt hatte, dass der wichtigste Mensch in meinem Leben ich selbst bin und erst aus diesem Handeln heraus auch gut und wirksam für andere sein kann, legte ich meinen Fokus auf Akzeptanz, Selbstmitgefühl und Achtsamkeit. Jeden Tag aufs neue erinnere ich mich daran und werde mir meiner Selbst bewusst. Meine Beobachtung dabei ist, dass meine Energie genau dorthin fließt, wohin ich meinen Fokus lenke und dass ich darauf einen Einfluss habe. Genauso verstehe ich meine Arbeit heute. Ich bin zurück in meinem verantwortungsvollen Beruf und in meinem Berufsalltag ist deutlich spürbar, wie diese Burnout-Zeit mich verändert hat. Ich war acht Monate krankgeschrieben und diese Zeit hat mir eine neue Perspektive auf das Leben gegeben, nicht zuletzt die Erkenntnis, dass wir das meiste aus Krisen lernen. Diese Burnout-Erfahrung hat mich zu einem achtsameren Menschen gemacht. Ich fühle mich stärker und selbstbewusster als je zuvor und ich spreche darüber.

Tue Gutes und rede darüber

Sehr lange war ich sprachlos darüber, was da mit mir passiert war. Ich weiß auch, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man aus so einer Lebensphase gestärkt hervorgeht und ich bin sehr dankbar dafür, dass es so ist. Auffällig ist, dass Burnout noch immer nicht gesellschaftsfähig ist. Ich bin monatelang zusammengezuckt, wenn jemand „Burnout“ und meinen Namen in einem Satz zusammengebracht hat, so abgeschnitten habe ich mich von diesem Thema gesehen. Heute mache ich regelmäßig die Erfahrung, dass Menschen es mutig finden, wenn ich darüber rede oder erleichtert sind, dass mal jemand das Kind beim Namen nennt, weil sie eben ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sich aber (noch) nicht trauen, hierüber laut zu sprechen. Und genau hier setzt mein Angebot an.

Man braucht im Leben nichts zu fürchten, man muss es nur verstehen. Jetzt es ist es an der Zeit, mehr zu verstehen, damit wir weniger fürchten.

Marie Curie

Erfolg ist nicht, wie viel Geld man verdient, sondern der Unterschied, den man im Leben anderer macht.

Michelle Obama

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